Warum ist die SEO Planung beim Relaunch einer Webseite so wichtig?

SEO und Relaunch

Update: 17. Februar 2020

Du planst den Relaunch Deiner Webseite? Dann hast Du verschiedene Ziele auf der Agenda. Motivation für einen Relaunch kann sein, dass die Website in der mobilen Ansicht gut abrufbar ist, das Layout moderner wird, technische Fortschritte ausgenutzt werden und die Bearbeitung im Backend einfacher erfolgen kann.

Das Wichtigste

Du willst sicherlich, dass Deine Webseite nach dem Relaunch in Suchmaschinen besser zu finden ist. Denn dadurch erhöht sich die Zahl der Nutzer, werden mehr Leads generiert oder mehr Nutzer in Käufern umgewandelt.
Diese Ziele kannst Du nur durch Umsetzung von SEO-Kriterien erreichen. Bis auf wenige Ausnahmen gehören Relaunch und Suchmaschinenoptimierung zusammen.


Ziele

Gehörst Du zu den Menschen, die sich ins Auto setzen, losfahren und gar nicht wissen wohin sie fahren? Sicher nicht. 
Genauso, wie Du beim Auto fahren den Weg vor Augen hast, definierst Du im Vorfeld, was Du erreichen willst. Das gilt sowohl für den Relaunch einer Webseite, als auch für den Start eines neuen Webauftritts. Schreibe diese Ziele am Besten auf. Du wirst sehen, es kommt viel zusammen. Möchtest Du:

  • informieren,
  • Kompetenz ausstrahlen,
  • eine Kundendatenbank aufbauen,
  • für Deine Produkte werben,
  • Dienstleistungen oder Produkte verkaufen,
  • oder alles zusammen erreichen?

Erst wenn Du Deine Ziele definiert hast, erarbeitest Du Deine Strategie. Was wirst Du tun, um diese Ziele zu erreichen? Die Antworten auf diese Fragen sind Dein Konzept und die Grundlage für die weitere Arbeit.


Zielgruppe definieren

Ähnlich verhält es sich mit der Zielgruppe, die Du erreichen möchtest.

Erst Zielgruppe definieren, dann optimieren.
Definiere Deine Zielgruppe!
  • Wer sind die Menschen, die Deine Zielgruppe bilden?
  • Welche Bedürfnisse haben diese Menschen?
  • Welche Werte haben diese Menschen?
  • Wie sprichst Du Deine Zielgruppe am Besten an?
  • Womit begeisterst Du Deine Zielgruppe?
  • Wie groß ist Deine Zielgruppe?

Erst wenn Deine Zielgruppe genau definiert ist, kannst Du den nächsten Schritt machen. Nun kannst Du die passende Maßnahmen ergreifen, um die Besucher genau das machen zu lassen, was Du im Vorfeld als Ziel definiert hast:

  • sich informieren,
  • Vertrauen zu Dir aufbauen,
  • Newsletter abonnieren,
  • ein Kaufbedürfnis für Deine Produkte entwickeln,
  • für Deine Dienstleistung zu zahlen,
  • oder Dein Produkte zu kaufen.

Wichtig

Definiere Ziele und Zielgruppe, damit Du weißt, wohin Du steuerst!

Ist das Dein Ziel? Dann beginne mit der SEO Arbeit sofort und höre nie mehr damit auf.


Suchmaschinenoptimierung (SEO) beim Relaunch

Beachte und berücksichtige schon während der Planung der neuen Website und von Beginn an die Anforderungen an die Suchmaschinenoptimierung. Wenn Du diesen Schritt vernachlässigst oder zu spät mit SEO startest, kann die viele wertvolle Arbeit nicht die gewünschten Resultate erzielen.

Das kann z.B. passieren, wenn Du aufgrund einer mangelhaften Analyse auf die falschen Suchwörter setzt und somit eine Navigationsstruktur erstellst, die an der Zielgruppe vorbei geht.

Begriffserklärungen

SEO steht als Abkürzung für das englische Wort Search Engine Optimization oder auf deutsch Suchmaschinenoptimierung. Durch SEO-Maßnahmen erreicht eine Webseiten-URL (Internetadresse einer Haupt- oder Unterseite eines Webauftritts) eine Position in der Suchergebnisliste. Die Suchergebnisliste erscheint, nachdem ein Nutzer der Suchmaschine eine Suchanfrage in das Abfragefeld eingegeben hat. Die Positionen in der Suchergebnisliste werden auch Rankings genannt. Rankings entstehen durch das Zusammenspiel vieler Ranking-Faktoren.

Grob unterteilen sich diese Faktoren in

  • Inhalt,
  • technische Faktoren,
  • Faktoren, die das Vertrauen und die Beliebtheit der Website beeinflussen.

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19 SEO Begriffe

OnPage SEO

SEO-Inhalte und SEO-Technik setzt Du direkt auf der Website um. Deshalb nennt man diesen Bereich auch OnPage SEO.

OffPage SEO

Alle SEO-Maßnahmen, die Du nicht direkt auf der eigenen Website umsetzt, gehören zum OffPage SEO.

Positionen und Suchmaschinen

Mit einem Marktanteil von durchschnittlich über 90% ist Google die Suchmaschine, die den Markt dominiert. Google behauptet sich so stark am Markt, weil sie dem Nutzer die besten Ergebnisse, die der Suchintention entsprechen, zur Verfügung stellt. Dazu verwendet Google einen ausgeklügelten Mechanismus – den Google-Algorithmus. Der Google-Algorithmus berücksichtigt circa 200 Kriterien, um eine Website einzuordnen.

Für das Anzeigen der Webseiten-URL mit Titel und Kurzbeschreibung in der Suchergebnisliste zählt vorrangig die Relevanz zum Suchwort und die Umsetzung der SEO-Kriterien durch den Betreiber der Website. Diese Anzeige aus der organischen Suche ist im Gegensatz zu Werbeanzeigen kostenlos.

Damit Nutzer eine Website finden und besuchen, reicht ein bloßes Vorhandensein der Website im Index von Google nicht aus. Eine Webseite ist nur auf der ersten Seite der Suchergebnisliste bzw. in den TOP 10 sichtbar.

Untersuchungen zeigen, dass Nutzer die Resultate der ersten Seite überdurchschnittlich häufig anklicken. Deshalb hat SEO-Arbeit immer das Ziel, für definierte Schlüsselwörter oder Wortgruppen (sogenannte Keywords oder Long Tail Keywords) auf den vorderen Positionen der Suchergebnisse zu stehen.

Position und Klickrate

Das Unternehmen Advanced Web Ranking erhebt regelmäßig Daten von über 50.000 Websites zu mehr als 2,8 Mio. Keywords, um das Verhältnis zwischen Rankingposition und Klickrate darzustellen.

Advanced Web Ranking
Höhe der Klickrate im Verhältnis zum Ranking,
Quelle: Advanced Web Ranking, https://www.advancedwebranking.com

Hier siehst Du deutlich, dass sich von Position eins zu Position zwei die Klickrate halbiert und ab Position fünf bei unter 5% liegt. Ungeachtet dessen, dass es sich hierbei nur um Mittelwerte handelt, kannst Du Deinen Erfolg in Abhängigkeit vom Suchvolumen gut prognostizieren. Es ist Ziel der SEO-Strategie, für Hauptsuchwörter eine Position auf Seite 1 der Suchergebnisliste zu erreichen. Nur Spitzenpositionen bringen Dich merklich weiter. Deshalb genügt es nicht, nur ein „bisschen SEO“ zu machen, denn Mittelmäßigkeit bleibt ohne Resultate.

Ressourcen für die Optimierung

Suchmaschinenoptimierung ist ein langwieriger Prozess. Die Ergebnisse der SEO-Arbeit werden nicht sofort sichtbar, sondern es kann bis zu mehreren Monaten dauern, bis eine Maßnahme greift. SEO-Arbeit erfordert Kapazitäten in Form von Manpower, Zeit und Budget. SEO ist aber auch nachhaltig. Sind erst einmal gute Ranking-Positionen erreicht, so kannst Du diese mit geringem SEO-Aufwand halten. Denke daran, dass Du für die Eintragung nichts zahlst.

SEA – Suchmaschinenwerbung

Im Gegensatz dazu steht die Suchmaschinenwerbung, englisch Search Engine Advertising, kurz SEA genannt. Bei SEA erkaufst Du Dir Ranking-Positionen im Gebotsverfahren. Zu bestimmten Suchanfragen von Nutzern erstellst Du Deine Anzeigen und legst ein Budget fest. Erst wenn ein Nutzer auf Deine Anzeige klickt, entstehen Dir Kosten. Aus Sicht von Google ist klar, dass Anzeigen, auf die das höchste Gebot für einen Klickpreis abgegeben wurde, ganz oben stehen. Überbieten die Webseitenbetreiber gegenseitig die Klickpreise, kann das schnell ein Fass ohne Boden werden. Mit einer gut optimierten Website kann der Klickpreis aber auch gesenkt werden. Trotz geringerem Gebot kann eine gute Anzeigenposition erreicht werden.

Die Praxis hat gezeigt, dass sich Unternehmen den Aufwand von SEO sparen und sofort auf bezahlte Suchmaschinen-Anzeigen durch SEA setzen. Diese Methode hat den Vorteil, dass eine Anzeige bei entsprechendem Budget sofort angezeigt wird. Bei ausreichend hohem Budget steht sie auf der ersten Seite. Für Klicks auf eine Anzeige musst Du jedoch permanent bezahlen. Das hat zur Folge, dass SEA-Maßnahmen langfristig sehr teuer werden können. Wenn außerdem noch entsprechende Optimierungsmaßnahmen nach SEO-Kriterien fehlen, läuft der teuer erkaufte Traffic schnell ins Leere.

SEO versus SEA

SEO hat eine höhere Anfangsinvestition als SEA und die Resultate lassen eine Zeit lang auf sich warten. Trotzdem ist die Optimierung der Website nach SEO-Kriterien eine wichtige Grundlage im Online-Marketing.

Bei der strategischen Planung des Suchmaschinenmarketings wägst Du ab, was am Besten für Dein Unternehmen ist – nur SEA, nur SEO oder die Kombination aus SEO und SEA.

SEO und SEA beim Relaunch beachten
Gegenüberstellung der Kostenentwicklung SEO gegen SEA
Quelle: eigene Angabe

SEO beim Relaunch

Ein Relaunch der Website erfordert, sofern noch nicht geschehen, einen Einstieg in die Suchmaschinenoptimierung. Du solltest SEO-Experten von Beginn an, also bereits bei der Planung des Projekts involvieren. Der Blick von außen mit klarem Fokus auf die definierten SEO-Ziele ist ein Grundpfeiler eines erfolgreichen Relaunch.

Bevor Du mit dem Relaunch und SEO beginnst, verschaffst Du Dir zunächst einen Überblick über den aktuellen Zustand der Sichtbarkeit Deiner Webseite:

  • Befindet sich die aktuelle Webseite mit Haupt- und Unterseiten im Google-Index?
  • Für welche Keywords ranken Hauptseiten und auf welchen Positionen?
  • Für welche Keywords ranken Unterseiten und auf welchen Positionen?
  • Wie viele Nutzer pro Tag erhält die Website über die organische Suche (Suchergebnisse, die durch SEO-Maßnahmen erreicht wurden und nicht durch gezielte Werbeanzeigen mit Hilfe von SEA beeinflusst werden).
  • Wie hoch ist die Klickrate?
  • Gibt es rapiden Ranking-Verlust?

Die Website analysierst Du am besten mit einem SEO Tool, welches die wichtigsten Kennzahlen aufzeigt.

Wenn Dein alte, zu erneuernde Website bereits Sichtbarkeit und Rankings in Suchmaschinen besitzt, so möchtest Du diese Rankings logischerweise nicht verlieren. Dann musst Du unbedingt bestimmte Dinge beim Relaunch beachten.

Durch einen Relaunch erlebt ein Webauftritt einschneidende Veränderungen. Nicht selten wird alles auf einmal geändert, wie z.B. die URL-Struktur der Website, das Layout und die Inhalte. In diesem Fall hat Google Schwierigkeiten, alle Änderungen gleichzeitig zu verarbeiten. Deshalb musst Du mit anfänglichen Ranking-Verlusten rechnen, egal wie gut die Website geworden ist. Schrittweise Veränderung sind besser als ein Rundumschlag.

Tipp

Leite alte Inhalte auf neue Inhalte um!
In der Regel ändert sich beim Relaunch die Struktur der URLs.
Alte Unterseiten, die im Index der Suchmaschinen enthalten sind, Verweise aus Backlinks oder Landingpages aus bezahlten Anzeigen fallen durch die neue Struktur möglicherweise weg. Besucher, die diese Webseiten-URL ansteuern, würden eine Fehlermeldung erhalten. Das vermeidest Du durch die Einrichtung von Umleitungen. Die alten URLs werden auf die neuen URLs mit dem Redirect 301 Code umgeleitet. Die Besucher erhalten dann keine Fehlermeldung mehr. Durch die Umleitung werden die Inhalte, die auf einer neuen URL hinterlegt sind, angezeigt. Soll eine Unterseite nicht mehr weitergeleitet werden, da der Inhalt vollständig wegfällt, kann diese Unterseite aus den Ergebnissen der Suchmaschine gelöscht werden.


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Inhalt

Das Herzstück beim SEO sind relevante Inhalte, die Antwort auf die Suchintention des Nutzers geben. Relevanz hat immer einen „Bezug auf Etwas“. Im Suchmaschinen-Kontext bezieht sich die Relevanz einer Antwort auf eine Suchanfrage. Eine Suchanfrage kann aus einem oder mehreren Begriffen bestehen. Diese bilden das Keyword (auch Suchwort, Suchbegriff oder Schlüsselwort genannt). Die Wahl des Keywords auf das Du eine URL optimierst, erfordert sorgfältige Analysen. Die Optimierung auf ein falsches Keyword kann die Resultate der SEO-Arbeit zerstören.

Deshalb sind wichtige Voraussetzung zur Festlegung des passenden Keywords:

  • Zielgruppenanalyse,
  • Wettbewerbsanalyse,
  • Analyse des eigenen Unternehmens
  • Analyse der eigenen Ziele wichtige Voraussetzung zur Festlegung des passenden Keywords.

Zielgruppenanalyse

Setze Dich im Vorfeld der Planung des Relaunch mit folgenden Fragen auseinander:

  • Wer ist meine Zielgruppe?
  • Welche Bedürfnisse hat meine Zielgruppe?
  • Wie kann ich diese Bedürfnisse stillen?
  • Warum bin gerade ich dafür geeignet?
  • Was unterscheidet mich vom Wettbewerb?

Keywordanalyse

Hilfreiche Tools, damit Du die richtigen Keywords findest, sind Google Suggest, kwfinder.com oder der Keyword-Planer von Google. Befrage Deine Zielgruppe direkt! Nur wer die Zielgruppe richtig kennt, weiß, unter welchen Suchbegriffen sie nach Lösungen und Antworten sucht. Wenn Deine Webseite die beste und relevanteste Antwort liefern kann, wird sie in Suchmaschinen ganz weit oben stehen.

Tipp

Das wichtigste Werkzeug ist Dein Kopf. Benutze Deinen Geist und schalte Deinen Kopf ein. Dann bist Du auf dem richtigen Weg.

Wettbewerbsanalyse

Bevor Du auf ein Keyword optimierst, solltest Du Deinen Wettbewerb auf dieses Keyword realistisch beurteilen. Schau Dir dazu einfach die Top 10 der Ergebnisliste bei Google an. Nehmen wir an, Du bist ein kleineres Unternehmen bist und konkurrierst mit einem großen Anbieter, der eine separate Marketing-Abteilung und ein hohes Marketing-Budget hat. In solch einem Fall musst Du realistisch einschätzen, ob es mit maßvollem Einsatz gelingt, diesen Wettbewerber zu übertrumpfen. Es ist nicht empfehlenswert, mit einem solchen „Gorilla“ in den Ring zu steigen. Gehe besser wieder in die Analyse und finde die Keywords, bei denen die Chancen auf Erfolg besser stehen.

Am komfortabelsten ist es für Dich, wenn Dein Wettbewerb noch nicht die Bedeutung einer modernen Online-Präsenz verstanden hat, in seinem Tagesgeschäft gefangen ist und die Zeit verschläft.
Dann machst Du es besser und planst mit dem Relaunch Deiner Webseite gleich den Erfolg der Sichtbarkeit in Suchmaschinen mit.

Der Aufwand für die Suchmaschinenoptimierung ist von der Stärke Deines Wettbewerbs abhängig. Du musst nur besser als Dein Wettbewerber sein. Wenn dieser noch nicht besonders aktiv ist, wird es Dir leicht fallen, ihn Ihnen zu übertrumpfen.
Zum Wettbewerb im Online Marketing zählen nicht nur die Marktteilnehmer Deiner Branche. Zum Wettbewerb gehören auch die Inhaber von Webseiten, die bei der Eingabe der von Dir definierten Suchwörter unter den Top 10 der Suchergebnisse sind. Das können z.B. Produktseiten bei Amazon sein oder auch Nischenseiten kleiner Unternehmen, die als Affiliate-Partner ihr Geld verdienen.

Du hast den optimalen Suchbegriff gefunden? Dann denk daran, dass Du eine separate Unterseite darauf optimierst. Es ist nicht richtig, wenn Du den gesamten Webauftritt mit mehreren Unterseiten auf ein Keyword optimierst. Das Keyword über die gesamte Website verstreut einzusetzen, solltest Du vermeiden. Sonst entsteht ein sogenannter Keyword-Kannibalismus. Das hat zur Folge, dass die Suchmaschine keine eindeutigen Relevanzsignale erhält. Das erschwert die Einordnung der Website und seiner Unterseiten.
Bei der Suchmaschinenoptimierung darf in Schubladen gedacht werden. Eine Schublade ist ein Keyword-Thema mit dem Haupt-Keyword, welches sich im Idealfall in Neben-Keywords aufspaltet. Eine Webseiten-URL bezieht sich auf ein Keyword (Haupt-oder Neben-Keyword). Darauf wird jeweils optimiert.

So optimierst Du auf ein Keyword

Auf ein Keyword optimieren, heißt nicht mehr, überdurchschnittlich oft genau das Keyword im Text zu verwenden. Das ist eine überholte SEO-Maßnahme.

Besser ist es, wenn Du das Thema des Keywords allumfassend bearbeitest. Das heißt, Du erstellst einzigartige und hochwertige Inhalte zu erstellen und präsentierst Dich als Experte auf diesem Gebiet.

Dazu ist es hilfreich, wenn Du eine semantische Wolke um das Thema des Keywords erstellst, Synonyme verwendest und W-Fragen stellst (Was? Wie? Warum? Welche? usw.). Sei bestrebt das Keyword-Thema so umfangreich, wie möglich und in die Tiefe gehend, aufzuarbeiten. Dadurch erzeugst Du für einen Suchbegriff und viele Suchbegriff-Variationen die notwendige Relevanz. Diese Aufgabe sollte für ein Unternehmen, welches den Anspruch auf vorderste Plätze beansprucht, eine Selbstverständlichkeit sein. Geize also nicht mit Deinem Wissen, sondern überzeuge die Besucher Deiner Webseite.

Durch die tiefergehenden Themen entsteht die Struktur der Website. Die Struktur spiegelt sich in der Haupt- und Unternavigation wider. In sich geschlossene Themen mit Haupt- und Unterthemen kannst Du einer Hauptnavigation zuordnen. In der Sprache der Suchmaschinenoptimierung spricht man dann vom „Siloing“. Solch eine Containerstruktur bietet nicht nur dem Nutzer eine einfache Orientierung. Auch die Crawler der Suchmaschinen können die Website richtig erfassen.

Siloing SEO
Containerstruktur des Inhalts bei SEO
Quelle: eigene Grafik

Sobald Du Dir über die Struktur der Inhalte im Klaren bist, erstellst Du die Inhalte nach SEO-Kriterien. Inhalte sind:

  • Text
  • Bilder
  • Videos
  • Audios (Podcast)
  • Infografiken.

Ein Großteil der Websites bietet Inhalte in Form von Texten. Das war schon immer so und wird weiterhin so bleiben. Aber gerade ein Relaunch bietet die technische Möglichkeit, dem Nutzer Inhalte in anderer Form anzubieten. Viele Nutzer lesen aus den verschiedensten Gründen nicht mehr gern. Sie ziehen es vor, einen Podcast anzuhören oder sich ein Video anzuschauen. Audio- und Videoinhalte bieten dem Benutzer einen Mehrwert. Zudem bleiben die Nutzer länger auf Deiner Webseiten-URL. Die Verweildauer des Nutzers auf der Website wurde als SEO-Kriterium nach oben gestuft. Das ist ein Grund mehr, Audio- und Videoinhalte auf der neuen Website einzubinden.

Tipp

In der Regel ändert sich beim Relaunch die Struktur der URLs. Alte Unterseiten, die im Index der Suchmaschinen enthalten sind, Verweise aus Backlinks oder Landingpages aus bezahlten Anzeigen, fallen durch die neue Struktur möglicherweise weg. Besucher, die diese Webseiten-URL ansteuern, würden eine Fehlermeldung erhalten. Das wird durch die Einrichtung von Umleitungen vermieden.

Die alten URLs werden auf die neuen URLs mit dem Redirect 301 Code umgeleitet.

Die Besucher erhalten dann keine Fehlermeldung mehr. Durch die Umleitung werden die Inhalte, die auf einer neuen URL hinterlegt sind, angezeigt. Soll eine Unterseite nicht mehr weitergeleitet werden, da der Inhalt vollständig wegfällt, kann diese Unterseite aus den Ergebnissen der Suchmaschine gelöscht werden.

Die Crawler der Suchmaschinen können allerdings die Inhalte aus Audio und Video nicht verstehen und verwerten. Deshalb ist es empfehlenswert, auch diese Inhalte teilweise oder vollständig als Textinhalt zu hinterlegen.

Texte nach SEO-Kriterien

Auch wenn Du Texte immer für Deine Zielgruppe erstellst, so gibt es doch eine Reihe von Anforderungen, die aus SEO-Sicht sinnvoll sind. Denn dadurch erhält die Suchmaschine eine Reihe von Relevanzsignalen, die es ihr erleichtern, die URL im richtigen Thema einzuordnen. Die aktuellen Empfehlungen entsprechen dem derzeitigen Stand des Algorithmus von Google und können sich mit Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz ändern. Um der Suchmaschine zu signalisieren, für welche Suchanfrage die URL vorrangig ausgespielt werden soll, sollte das Keyword an folgenden Stellen zum Einsatz kommen:

  • im Titel der Seite,
  • in der Meta-Beschreibung,
  • im Permalink,
  • in der Hauptüberschrift (H1),
  • im Einführungstext,
  • in den Unterüberschriften (maßvoll oder als Bezug zum Keyword),
  • im Fließtext (maßvoll und als Keyword-Variationen).

Wähle beim Schreiben der Texte eine verständliche Sprache. Nutze auf jeden Fall eine Sprache, die auch Deine Zielgruppe spricht. Vermeide Schachtelsätze und benutze Aufzählungen und Tabellen. Verwende Haupt- und Unterüberschriften und markiere die wichtigsten Punkte im Text fett. Texte, die im Internet gelesen werden, werden anders vom Menschen verarbeitet, als beim Lesen eines Romans. Das Augen scannt den Text und springt von Sichtmarke zu Sichtmarke, um den Text schnell zu erfassen, um dann eventuell vollständig gelesen zu werden.

Texte können durch den Einsatz von Bildern und Infografiken optisch aufgewertet werden. Bilder solltest Du unbedingt mit Alt-Tags versehen. Denn nicht nur Screenreader nutzen diese Alt-Attribute an Bilder, um sehschwachen Menschen die Darstellung auf dem Bild vorzulesen. Auch Crawler von Suchmaschinen nutzen Alt-Tags um Relevanzsignale zu erhalten. Deshalb sollte ein verwendetes Bild immer im Kontext zum Textinhalt stehen, um das Keyword sinnvoll im Alt-Tag des Bildes unterzubringen.


Technik

Die technische Umsetzung der Website ist ein wichtiger Baustein einer erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung. Denn was nützen hochwertige, einzigartige Inhalte, wenn diese nicht erwartungsgemäß bereitgestellt werden?

Responsive Design

Seit einiger Zeit hat die Google-Suchmaschine den „Mobile first“-Ansatz in der Priorität als SEO-Kriterium nach oben gesetzt. Der „Mobile first“-Ansatz geht davon aus, dass immer mehr Nutzer Inhalte auf mobilen Endgeräten abrufen. Dementsprechend muss das Design der Website an kleinere Formate für Smartphone oder Tablet anpassbar sein. Deshalb spricht man hier von responsive Design. Deine Webseite muss auch in allen Formaten (Desktop, Tablet und Smartphone) verfügbar sein.

Schnelle Ladezeit

Die schnelle Ladezeit einer Website ist ein weiteres SEO-Kriterium mit hoher Bedeutung. Lädt eine Website sehr langsam, so springen Nutzer frustriert ab. Eine hohe Absprungrate wirkt sich negativ auf die Positionierung bei Suchmaschinen aus.

Aus diesem Grund ist eine schnelle Ladezeit der Website nicht nur im WLAN, sondern auch über Mobilfunk entscheidend. Eine schnelle Ladezeit kannst Du durch die Anpassung technischer Maßnahmen gewährleisten. Es gilt der Grundsatz „Fast is the only speed“

Grundlage für eine schnelle Ladezeit ist ein leistungsstarkes Hosting und die Verwendung einer aktuellen php-Version. Du kannst GZIP und Browser Caching einstellen. Bilder schneidest Du am besten auf das Ausgabeformat zu und komprimierst sie. Mit dem Google-Tool „Pagespeed Insight“ kannst Du die Ladegeschwindigkeit der Webseiten-URL in der Mobilen- und in der Desktop-Version überprüfen. Das Tool zeigt an, an welchen Stellen Optimierungsbedarf besteht. Generell solltest Du bei der Programmierung der Website auf einen schlanken Code achten.
Wenn Du WordPress nutzt, ist die richtige Auswahl des Themes entscheidend.

Weitere Informationen zum Thema Ladezeit findest Du in unserem Blogartikel „10 Tipps. wie Du die Ladezeit Deiner Webseite verkürzen kannst.

Permalink Struktur

Für die Form der Darstellung der Webseiten-URL gibt es verschiedene Einstellungen. Einige Einstellungen enthalten Buchstaben, Zahlen und Zeichen. Diese sind schwer zu lesen und zu verstehen und bieten keinerlei Hilfe bei der Orientierung auf der Website. Deshalb sollten Permalinks direkt den Beitragsnamen enthalten. Damit wird die URL zur „sprechenden“ URL. Eine „sprechende“ URL ist zum die URL dieses Beitrags. Nutzer und Crawler von Suchmaschinen können sich so besser orientieren.

Einsatz von Breadcrumbs

Mit der Verwendung von Breadcrumbs erhöhst Du zusätzlich die Benutzerfreundlichkeit Deiner Webseite. Ähnlich wie im Märchen „Hänsel und Gretel“ zeigen die Breadcrumbs (deutsch: Brotkrümel) den Weg an. Damit erleichterst Du dem Nutzer die Orientierung auf der Website, weil er immer weiß, an welcher Stelle er sich befindet. Mit Hilfe von Breadcrumbs findet er sich, unabhängig von der Hauptnavigation zurecht. Er kann einfach zu übergeordneten Seiten zurückkehren. Das wird sowohl vom Nutzer, als auch von Suchmaschinen honoriert.

Interne Verlinkungen

Extrem wichtig aus SEO-Sicht ist die interne Verlinkung. Im Absatz Inhalt wurde bereits darauf eingegangen, wie wichtig es ist, eine logische Struktur zu erstellen. Das primäre Thema in der Hauptnavigation verzweigt sich in der Unternavigation in detaillierte Ausführungen. Dabei solltest Du in Schubladen oder Containern denken. Ein Hauptthema ist in einem Container untergebracht. Wenn Du die interne Verlinkung umsetzt, bleib vorrangig innerhalb eines Containers. Damit kann sich der Google-Crawler innerhalb eines Themas von Inhalt zu Inhalt hangeln, bevor er ein neues Thema über die Hauptnavigation erschließt. Wenn die inhaltliche Logik der einzelnen Webseiten zu häufigen Verlinkungen zwischen den Hauptcontainern führt, so solltest Du die Inhaltsstruktur überprüfen und überarbeiten

Beliebtheit und Vertrauenswürdigkeit

Es gibt noch einen dritten Punkt, der einen Einfluss auf das Ranking hat. Hierbei geht es um die Bedeutung der Website im Internet. Der Status der Popularität und der Vertrauenswürdigkeit sind entscheidend. Es ist nicht im Interesse der Suchmaschine sein, Websites mit fragwürdigen Inhalten und betrügerischen Absichten an vorderster Position zu ranken. Deshalb nutzt der Algorithmus verschiedene Anhaltspunkte, um das Ansehen und die Vertrauenswürdigkeit einer Website zu bewerten.

  • Wie hoch ist die Beliebtheit der Website im Netz?
  • Welche und wie viele Websites verweisen auf die Haupt- oder Unterseiten?
  • Inwieweit stehen hinter der Website Experten?
  • Sind alle rechtlichen Informationen des Webseitenbetreibers hinterlegt?
  • Wo ist die Website gehostet?
  • Werden Daten sicher übertragen?

Ausführlicher ist das im Beitrag „Was ist E-A-T“ beschrieben.


Über Backlinks

Die Bedeutung einer Website im Netz wird u.a. daran gemessen, welche anderen Websites auf die eigene Domain verweisen. Um diesen Prozess nicht dem Zufall zu überlassen, ist der Aufbau von Backlinks ein wichtiger Teil der SEO-Arbeit.
Wobei der Begriff Backlink-Aufbau etwas veraltet ist und aktuell durch Backlink Earning ersetzt wird. Noch vor wenigen Jahren wurden massiv Backlinks aufgebaut, um dem Algorithmus der Suchmaschinen Beliebtheit vorzuspielen. Somit gelangten Websites an vorderste Positionen, die es überhaupt nicht wert waren, prominent ausgespielt zu werden. Das war nicht im Interesse von Google. Mit der Weiterentwicklung des Algorithmus wurde dem ein Ende gesetzt. Korrekterweise setzt sich der Begriff Backlink Earning durch. Damit ein Backlink etwas wert ist, muss er sich verdient werden. Bietet der Inhalt Deiner Webseite einen Mehrwert, ist herausragend und wertvoll, so stehen die Chancen gut, dass andere Websites auf den Inhalt Deiner Webseiten verlinken. Soweit die Theorie.

Für die Praxis ist es trotzdem ratsam, wenn Du dem Earning von Backlinks durch aktives Agieren Schwung verleihst. Das Kaufen von Backlinks ist aber damit nicht gemeint. Zahlungen für Linkempfehlungen sind laut Google-Richtlinien nicht gestattet.
Besser ist es, wenn Du proaktiv Betreiber von Websites kontaktierst werden, die thematisch zur Deiner eigenen Website passen.

Es gibt viele Wege der Kooperation ohne die Google-Richtlinien zu verletzen. Dabei ist wichtig, dass die kontaktierte Website sich bereits einen Namen gemacht hat und über eine gewisse Popularität verfügt. Je mehr Autorität die zu verweisende Website hat, desto mehr Glanz strahlt bei einer Verlinkung auf die eigene Website ab.

Heute zählen wenige Backlinks von Websites mit einer hohen Autorität weitaus mehr, als viele bedeutungslose, selbstaufgebaute Links aus Firmenkatalogen. Es gilt die Faustformel: Je schwieriger ein Backlink erarbeitet wurde, desto wertvoller ist er.

Interne und externe Backlinks

Das Internet ist, wie das Wort schon sagt ein Netz, eine Vernetzung durch eingehende und ausgehende Links. Ohne Durchsetzung des Netzwerkgedankens ist das Surfen im Netz nicht möglich. Deshalb ist es so wichtig, dass andere Websites auf Deine Webseite verweisen und auch umgekehrt von Deiner Website externe Links nach außen gehen. Auch hier ist es wichtig, dass Du auf die Qualität der jeweils verlinkten Webseite achtest. Wenn Du gute externe Links setzt und Dich mit anderen Experten vernetzt, zeugt das von Deinem Fachwissen in dem entsprechenden Themenbereich.

Die Qualität der Backlinks hat immer mehr an Bedeutung gewonnen. Daher ist es sinnvoll, dass Du regelmäßig die Backlinks überprüfst, die auf Deine Webseite verweisen. Möglicherweise hast Du eine Vielzahl wertloser Backlinks, die aus Zeiten längst überholter SEO-Maßnahmen stammen. Es lohnt sich deshalb, in die Analyse zu gehen.
Diese Analyse führst Du mit Hilfe der Google Search Console durch. Sie zeigt Dir an, von welchen Webseiten auf Deine Webseite verlinkt wurde. Handelt es sich möglicherweise hierbei um bezahlte Backlinks aus früheren Zeiten? Diese Backlinks könnten heute von Google als Verstoß gegen die Richtlinien betrachtet werden. Wenn Du schlechte Backlinks hast, solltest Du versuchen, diese „schlechte Nachbarschaft“ loszuwerden. Über Google kannst Du Backlinks für ungültig erklären lassen.


Du kannst Dir die folgenden Pins gerne merken:


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Monitoring & Web-Controlling

Das Internet und die Algorithmen der Suchmaschinen sind extrem dynamisch und unterliegen ständigen Veränderungen. Deshalb kannst Du Dich auf erreichten Ranking-Position nicht ausruhen. Durch ein regelmäßiges Monitoring und Web-Controlling mißt Du den Erfolg Deiner SEO-Maßnahmen. Du deckst Optimierungspotential schnell auf. Bei unerwarteten Verlusten von Ranking-Positionen reagierst Du zeitnah. Es gibt verschiedene Einflussfaktoren, die Schwankungen im Ranking der eigene Website auslösen können. Welche das sind, und wie Du darauf reagierst steht im Beitrag „Tipps bei fallendem Traffic

Anregungen für die Weiterentwicklung der Inhalte erhältst Du nicht nur durch regelmäßiges Monitoring, sondern auch durch das Web-Controlling Deiner eigenen Website.
Beim Web-Controlling analysierst Du das Nutzerverhalten der Besucher Deiner Webseite. Mit Hilfe von Web-Controlling Tools, erhältst Du eine Vielzahl von Kennzahlen:

  • Anzahl der Besucher – wieviele Besucher hast Du
  • den Nutzerpfad – wie surfen die Nutzer über Deine Seite
  • die Verweildauer – wie lange bleiben die Nutzer auf Deiner Seite
  • die Absprungrate – wo verlassen Nutzer Deine Seite
  • die Conversion – steht immer in Bezug zu einem vorher definierten Ziel, wie z.B. „Besucher trägt sich in Newsletter ein“.

Eines der bekanntesten Tools für das Web-Controlling ist die Google Search Console. Sie liefert bereits wichtige Aussage zum Erfolg der SEO-Leistungen.

Die Kennzahlen, welche durch die Google Search Console bereitgestellt werden:

  • Impressionen
  • Klicks
  • Klickrate (CTR) – das Verhältnis zwischen Impressionen und Klicks
  • Position .

Diese Kennzahlen erhebt die Google Search Console je Suchwort oder URL für einen Zeitraum von 16 Monaten. Damit erstellst Du individuelle Statistiken, die eine gute Aussagekraft haben.

Darüberhinaus existiert eine Reihe von kostenpflichtigen SEO-Tools. Mit diesen Tools mißt Du weitere Kennzahlen wie z.B.:

  • Sichtbarkeitsindex – wird aus der Kombination der Rankings, dem Suchvolumen auf diese Rankings und der Klickrate ermittelt
  • Traffic Costs – die Kosten, die entstanden wären, wenn die bisher erreichten Positionen über bezahlte Anzeigen erreicht worden wären

Spätestens seit dem Inkrafttreten der DSGVO am 25. Mai 2018 unterliegt das Tracking von Nutzer strengen gesetzlichen Vorschriften.

Google-Algorithmus

Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, entwickelt Google seinen Algorithmus ständig weiter. Deshalb bringen Google Updates entweder Gewinne oder Verluste im Ranking mit sich. Dann setzt in der SEO-Szene die Diskussion ein, worin die Ursachen der rapiden Ranking-Veränderungen lagen und welche der vielen SEO-Kriterien neu gewichtet wurden. Grundsätzlich bezweckt Google mit Updates des Algorithmus nur eines: die Suchergebnislisten relevanter und besser zu gestalten.

Die vollständige Funktionsweise des Algorithmus ist geheim dringt nicht nach außen. Bei Google kannst Du Dich informieren, welche Qualitätsrichtlinien und Empfehlungen zur Suchmaschinenoptimierung gelten. Wir haben das getan und im Beitrag „Was ist E-A-T“ zusammengefasst.
Google weist gleich zu Beginn seiner Richtlinien auf einen ganz wichtige Aspekt hin: Du optimierst Deine Webseite für Deine Nutzer und nicht für die Suchmaschine.
Wenn Du bei der Umsetzung von SEO-Maßnahmen unsicher bist, ob Du etwas tun oder lassen sollen, so beantworte Dir eine einzige Frage: „Nützt diese Maßnahme meinen Nutzern?“
Wenn Du diese Frage mit „Ja“, beantwortest, so setze die Maßnahme um. Alles was für Deine Nutzer wertvoll ist schätzt auch Google. Suchmaschinen sind letztendlich nur Mittler zwischen den Nutzern und Dir. Als Mittler kennt sie Deine Zielgruppe teilweise besser als Du.

Wenn Du feststellst, dass Dein Besucheraufkommen sinkt, kann das mit verschiedenen Dingen zusammenhängen. Es gibt eine Reihe anderer Faktoren, die auf den Traffic Deiner Webseite Einfluss haben können. Lies dazu den Beitrag „Tipps bei sinkendem Traffic„.

Ein abschließender Tipp

Besonders in Bezug auf Local SEO kannst Du sofort erste Optimierungsmaßnahmen zügig umsetzen. Checke Dein Google My Business Profil, indem Du Deinen Firmennamen in die Suchleiste eingibst. Google trägt Unternehmen selbstständig unter Google My Business ein und zieht sich entsprechende Informationen aus verschiedenen Ressourcen. Überprüfe dieses Profil. Wenn Du Dich bisher nicht darum gekümmert haben, entdeckst Du sicher Verbesserungspotential. Nachdem Du Deine Inhaberschaft bestätigt haben, hinterlegst Du in Deinem Google My Business Profil alle notwendigen Informationen. Kümmere Dich auch um positive Bewertungen. Das wertet Dein Profil nochmal auf und liefert ganz nebenbei einen optischen Vorteil. Sollte doch mal eine negative Bewertung dabei sein, reagierst Du darauf mit einer entsprechenden Antwort. Somit sehen andere Nutzer, dass Du Dich um die Anliegen Deiner Kunden kümmerst.

Zusammenfassung

Nachfolgend zusammenfassend die 10 wichtigsten Tipps, für Dein SEO beim Relaunch:

  1. Relaunch und SEO gehören zusammen.
  2. Beziehe SEO von Beginn an in das Projekt mit ein.
  3. Schaffe logische Strukturen Deiner Inhalte.
  4. Nimm die Position Deiner Kunden ein.
  5. Begeistere mit Deinen Inhalten.
  6. Sorge für eine sehr gute technische Performance.
  7. Kümmere Dich um die Beliebtheit der Webseite.
  8. Zeige Deinen Expertenstatus.
  9. Überwache den Erfolg Deiner Webseite.
  10. Beobachte Deinen Wettbewerb.

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