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Wie mache ich meine Webseite schneller?

Die Aussage „Geduld ist eine Tugend“ oder „in der Ruhe liegt die Kraft“ kennt jeder von uns. Daran ist auch etwas Wahres. Nur im Internet gelten andere Gesetze. Internetnutzer haben keine Zeit zum warten. Sie wollen ihre Informationen erhalten, einen Kauf tätigen oder eine Buchung abschließen. Und das zügig und prompt, ohne wertvolle Sekunden mit Warten zu verschenken. Für Nutzer zählt ein sofortiger Seitenaufbau in einer hohen Geschwindigkeit. Somit wird die Kombination aus Webdesign und Ladezeit einer Webseite zur Gratwanderung. Brauche ich wirklich Parallax-Effekte und Flip-Cards für außergewöhnliche Effekte? Schaffe ich es, den Besucher emotional zu berühren? Hat er die Seite bereits wieder verlassen, bevor die Effekte sichtbar werden? Zum Glück gibt es Mittel und Methoden, um die Ladegeschwindigkeit einer Seite zu erhöhen.

1. Die Webseite bei einem schnellen Hoster mit einem leistungsstarken Paket betreiben:

Das richtige Hosting kann einen großen Einfluss auf das Ladetempo einer Webseite haben. Wenn Sie ein überaus günstiges Webhosting-Angebot nutzen, dann teilen Sie sich in der Regel einen Server mit vielen Anderen. Je nach Auslastung kann es hierbei zu Verzögerungen kommen, die sich negativ auf die Ladegeschwindigkeit Ihrere Webseite auswirken. Innerhalb der WordPress Community sind folgende Hosting -Anbieter beliebt, die ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis anbieten:

https://all-inkl.com/ (deutschsprachiger Support) und https://www.siteground.com/ (engischsprachiger Support)

2. GZIP Komprimierung aktivieren:

Die Anpassungen werden in der .htaccess – Datei vorgenommen. Dadurch werden die html und css Dateien komprimiert. In Folge verringert sich die Ladezeit merklich.

3. Browser Caching nutzen

Browser Caching ermöglicht, dass Inhalte nur einmal geladen werden und danach für einen bestimmten, voreingestellten Zeitraum beim Nutzer zwischengespeichert werden. Geht der Nutzer erneut auf die Seite müssen die Inhalte nicht wiederholt generiert werden. Die Inhalte sind schon vorhanden und werden prompt angezeigt. Das spart enorm viel Ladezeit.

4. Bilder komprimieren

Der Einsatz von Bildern ist extrem wichtig für die Gestaltung einer Webseite. Sie wecken Emotionen, verkaufen ein Gefühl und bieten dem Nutzer einen visuellen Mehrwert.

Hierbei gilt die Bilder auf circa 100 KB ohne Qualitätsverlust zu komprimieren. Bilder, die unbearbeitet sind und eine Größe im Megabyte-Bereich aufweisen sind in Bezug auf eine schnelle Ladezeit inakzeptabel.

5. Bildergröße genau an das Ausgabeformat anpassen

Ladezeit kann ebenfalls eingespart werden, wenn Bilder genau auf das Ausgabeformat skaliert werden. Somit müssen keine unnötigen Bytes übertragen werden. Um Qualitätsverluste zu vermeiden, sollten Bilder nie kleiner als das Ausgabeformat sein. Durch das automatische Vergrößern entstehen Unschärfen.

6. Richtige Integration von Videos auf der Webseite

Binden Sie ein Video auf Ihrer Webseite ein, so werden Sie damit Ihre Besucher zusätzlich begeistern können. Ein Video ist ein sehr gut geeignetes Mittel, um Produkte zu erklären und Vertrauen aufzubauen. Direkt eingebundene Videos können die Ladezeit verlangsamen. Somit ist es ratsam das Videohosting an youtube oder Vimeo auszulagern und mit Hilfe eines kurzen codes das Video in die eignene Seite einzubetten.

SEO-Tipp: Den gesprochenen Inhalt des Videos als Text zusätzlich auf die Webseite stellen. Den Text einfach unter das Video nochmals einfügen.

7. Schnelles, schlankes WordPress Theme verwenden

Die richtige Auswahl eines geeigneten WordPress Themes ist in Bezug auf die Ladegeschwindigkeit nicht unerheblich. Viele Themes sehen optisch sehr anspruchsvoll aus, sind aber letztendlich komplett überladen. Das hat zur Folge, dass sich diese Seite langsamer lädt, als notwendig. Aus diesem Grund ist es wichtig, vor Beginn der Planungen des Webdesigns die Auswahl das WordPress Theme in Bezug auf die Ladegeschwindigkeit auf den Prüfstand zu stellen.

8. My SQL-Datenbank von Müll befreien

Mehr oder weniger regelmäßig sollte die Datenbank von ungenutzten Einträgen gesäubert werden. Plugins oder WordPress Themes die aktiviert und deaktiviert werden, hinterlassen regelmäßig Müll in der Datenbank. Eine saubere Datenbank hat einen entscheidenen Einfluss auf die Performance der Webseite. Die Säuberung der Datenbank kann manuell oder mit Hilfe von Plugins durchgeführt werden. Bevor mit der Säuberung der Einträge begonnen wird, sollte immer ein Backup gemacht werden. Eine beschädigte Datenbank lässt sich nur mit großem Aufwand wiederherstellen.

9. Plugins hinterfragen und wenn notwendig abschalten oder nach Alternativen suchen

Generell gilt die Empfehlung Plugins sparsam einzusetzen. Nicht immer ist die Verwendung eines Plugins notwendig. Einzelne Plugins können die Ladezeit erheblich erhöhen. Wird das Plugin deaktiviert verbessert sich die Ladezeit. Deshalb kann es empfehlenswert sein, nach Alternativen zu suchen oder diese Funktion komplett weglassen. Das kann die Ladegeschwindigkeit der Webseite bedeutend beeinflussen.

10. Analysetools als Ausbremser

Analysetools bremsen die Performance der Webseite. Wer Analysetools zum Messen des Besucherverhaltens einsetzt, stellt bei der Messung der Webseitengeschwindigkeit fest, dass dasTool Einfluss auf den schnellen Aufbau der Webseite nimmt.

Fazit:

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten die Geschwindigkeit der Webseite zu erhöhen. An der ein oder anderen Stellen müssen vielleicht Kompromisse eingegangen werden. Fakt ist aber, dass die Optimierung der Seite auf Geschwindigkeit ganz oben auf der To Do Liste stehen soll. Langsame Webseiten frustrieren die Internetnutzer und erhöhen die Abbruchrate. Genau das Gegenteil soll aber erreicht werden. Sie wollen Ihre Besucher begeistern. Ihre gesteckten Ziele erreichen Sie, wenn die Besucher die Chance haben, Ihr Angebot zu nutzen. Und das geht nur mit einer Webseite, die schnell lädt. Kontaktieren Sie uns und lassen Sie sich beraten

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